Zum Gedenken an den Mauerfall vor 25 Jahren trafen sich ehemalige Bewohner und Gäste in Zettwing an der tschechisch-österreichischen Grenze. 1956 wurde die hauptsächliche deutschsprachige Bevölkerung ausgesiedelt und das kleine Städtchen mit gut 50 Häusern dem Erdboden gleichgemacht. Auch die Kirche sollte gesprengt werden, sie blieb jedoch stehen, wurde unter den Kommunisten unter anderem als Viehstall verwendet und verfiel.

Nach dem Fall des Eisernen Vorhangs 1989 trafen sich ehemalige Bewohner wieder an diesem Ort und renovierten die Kirche mit kollektivem Einsatz. Seither treffen sich die Aussielder sowie andere Grenzbewohner jedes Jahr. Die Kirche liegt an der Kreuzung zweier Wasseradern und die Stelle, wo sie steht, gilt als Kraftort.

Kraftort im ehemaligen Niemandsland
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